| Damit wir uns nicht verlieren: Briefwechsel 1937-1943
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Atem beraubend
• • • • • (bewertet mit 5 von 5 Punkten)
Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Damit wir uns nicht verlieren: Briefwechsel 1937-1943 (Gebundene Ausgabe) In höchstem Maße beeindruckend ist der leider erst jetzt veröffentlichte Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und ihrem Verlobten Fritz Hartnagel. Es ist schier Atem beraubend mit welcher Mischung aus Aufrichtigkeit, Penetranz und Zärtlichkeit diese junge Frau oder besser dieses schmale Mädchen, einem um mehrere Jahre älteren Offizier die Augen öffnet. Die schlichte Sprache der Briefe ist weit davon entfernt naiv zu wirken, sondern ist Ausdruck eines geraden, christlich geprägten Menschenbildes. Anrührend und zugleich fesselnd ist es, das auf und ab der Beziehung zwischen den beiden vor dem Hintergrund der sich ständig verdunkelnden Weltlage und der Gewissensqualen Fritz Hartnagels in Bezug auf sein Soldatentum zu verfolgen. Und bitte erzähl mir keiner mehr, dass man als junger Mensch damals nicht wissen konnte, was die Nazis im Schilde führten...
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 8. Juni 2007 |
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